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Wissen

Die 8 Essenstypen

Unsere Essenstypen geben häufigen Mustern ein Gesicht. Die meisten Menschen erkennen sich in mehreren wieder, und welches Muster gerade stärker ist, kann sich je nach Situation ändern.

Welche Muster wirken bei dir mit?

Der kostenlose Essenstyp-Test ist eine Hilfe zur Selbstreflexion. Er ist keine Diagnose und kein wissenschaftlich geprüfter Test.

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Stress-Esser – Figur
Stress-Esser

Wenn der Tag zu viel wird.

„Nach diesem Tag habe ich mir das verdient.“

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Stress und Anspannung beeinflussen das Essen besonders stark. Tagsüber wird Hunger oft überhört, abends wird Essen zur schnellen Pause.

Oft dahinter: Ruhe, Entlastung, Pausen

Erster Impuls: Was brauche ich in stressigen Momenten wirklich?

Trost-Esser – Figur
Trost-Esser

Wenn du dir Nähe wünschst.

„Ich brauche jetzt etwas, das mich tröstet.“

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Essen hilft kurzfristig bei Traurigkeit, Enttäuschung oder Einsamkeit. Es gibt Wärme und ein vertrautes Gefühl.

Oft dahinter: Nähe, Trost, Geborgenheit

Erster Impuls: Welche Form von Trost wünsche ich mir gerade?

Belohnungs-Esser – Figur
Belohnungs-Esser

Wenn Essen dein Feierabend wird.

„Heute war ich so diszipliniert, jetzt darf ich.“

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Essen ist eng mit Leistung und „Das habe ich mir verdient“ verbunden. Schwierig wird es, wenn es die einzige Belohnung ist.

Oft dahinter: Anerkennung, Freude, Erholung

Erster Impuls: Wie kann ich meine Anstrengung anerkennen, ohne dass Essen die einzige Belohnung ist?

Reiz-Esser – Figur
Reiz-Esser

Wenn der Anblick schon reicht.

„Ich hatte vorher gar keinen Hunger.“

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Duft, Sichtbarkeit oder Werbung wecken Appetit. Das Verlangen kommt schnell und hängt am Reiz.

Oft dahinter: Genuss, Abwechslung, Anregung

Erster Impuls: Hätte ich das auch gewollt, wenn ich es nicht gesehen hätte?

Gewohnheits-Esser – Figur
Gewohnheits-Esser

Wenn der Autopilot mitisst.

„Das gehört einfach dazu.“

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Essen gehört zu bestimmten Zeiten, Orten oder Tätigkeiten. Es passiert fast automatisch.

Oft dahinter: Struktur, Rituale, Übergänge

Erster Impuls: Welcher Ort oder Ablauf löst diese Gewohnheit meistens aus?

Kontroll-Esser – Figur
Kontroll-Esser

Wenn Regeln sehr laut werden.

„Ich muss mich zusammenreißen.“

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Regeln und Planung geben Sicherheit. Gleichzeitig nimmt Essen viel Raum im Kopf ein, kleine Ausnahmen lösen Schuldgefühle aus.

Oft dahinter: Sicherheit, Orientierung, Halt

Erster Impuls: Welche Angst steckt hinter meiner Kontrolle?

Alles-oder-Nichts-Esser – Figur
Alles-oder-Nichts-Esser

Wenn ein Keks den ganzen Plan kippt.

„Jetzt ist der Tag sowieso ruiniert.“

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Das Essen wechselt zwischen strenger Kontrolle und dem Gefühl, dass jetzt ohnehin alles egal ist.

Oft dahinter: Sicherheit, Klarheit, Freiheit

Erster Impuls: Was wäre jetzt eine hilfreiche nächste Entscheidung?

Balance-Esser – Figur
Balance-Esser

Wenn Essen Raum haben darf.

„Ich darf genießen und trotzdem auf mich achten.“

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Hunger und Sättigung werden meist wahrgenommen, Genuss ist ohne Selbstvorwürfe möglich. Balance ist kein Ideal, das man erreichen muss, sondern ein Muster, zu dem man immer wieder zurückfinden kann.

Oft dahinter: Flexibilität, Genuss, Vertrauen

Erster Impuls: Was hilft mir, gut für mich zu sorgen, auch an vollen Tagen?

Die Essenstypen sind eine Reflexionshilfe, keine Diagnose und keine feste Schublade. Wenn du dir Sorgen um dein Essverhalten machst, sprich bitte mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Psychotherapeutin.

Und jetzt?

Muster zu erkennen ist ein Anfang. Wie du gut mit ihnen umgehen kannst, erarbeiten wir in unseren Angeboten.

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